UC4

UC4 deckt Deutschland weit Batch-Scheduling
bei der Allianz ab

Kundenprofil
Branche: Finanzdienstleistung
Firmensitz: München, Deutschland
Homepage: www.allianz-asic.de   

Die Allianz Gruppe zählt zu den führenden internationalen Finanzdienstleistern mit zahlreichen Angeboten in den Bereichen Versicherung, Bankgeschäft und Vermögensverwaltung. Rund 181.000 Mitarbeiter betreuen mehr als 80 Millionen Kunden in über 70 Ländern.

Die IT-Services für die Allianz Deutschland und die europäischen Allianz-Gesellschaften stellt die Allianz Shared Infrastructure Services SE (ASIC) bereit. Die ASIC ist einer der größten konzerninternen IT-Dienstleister in der Finanz- und Versicherungsbranche und hat den Auftrag, die IT für den Allianz-Konzern europaweit zu konsolidieren. Aktuell werden die IT-Infrastruktureinheiten von 15 westeuropäischen Allianz Gesellschaften betreut. 2009 werden weitere acht Gesellschaften in Osteuropa und Russland folgen. Derzeit sind rund 1.450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der ASIC beschäftigt. Die ASIC betreibt eines der größten Rechenzentren Deutschlands und ist einer der größten Anwender von IBM-Mainframes weltweit.

Auf einen Blick  

Die Herausforderung

  • Aufbau einer neuen Scheduling Infrastruktur (LINUX mit Oracle RAC) für UC4
  • Ersatz mehrerer Legacy-Werkzeuge durch einen unternehmensweiten Scheduler
  • Migration von 350.000 bestehenden Jobs auf die neue Plattform in ca. 5.000 Projekttagen
  • Aufbau von UC4 Know How bei über 200 Mitarbeitern
  • Steuerung von IBM-Mainframe- und Client/Server-Jobs

Die UC4-Lösung

  • Einfach bedienbare Konfigurationswerkzeuge
  • Unterstützung von z/OS, UNIX, LINUX und Windows
  • Zentrale Managementkonsole
  • Integrierter Filetransfer
  • Skalierbarkeit und hohe Performance
  • Migrationsunterstützung durch Migrationstools und Know-how im Consulting

Vorteile für Allianz und ASIC

  • Deutliche Einsparungen bei jährlichen Software-Lizenzgebühren
  • Abschaffung von „Workarounds” zur Behebung von Schwachstellen in Legacy-Produkten
  • Verbesserte Unternehmensproduktivität
  • Geringerer Overhead bei der Systemadministration
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Die Herausforderung
Aufgrund von neuen Unternehmensstrukturen und Entwicklungen in der IT nutzte die ASIC zum Job-Scheduling Werkzeuge von drei verschiedenen Anbietern, um damit Abläufe zwischen IBM z/OS-, HP-UX-, Sun Solaris- und Windows-Server-Plattformen zu verwalten. Bei ungefähr 265.000 definierten Jobs auf dem Mainframe und 87.000 in der Client/Server-Umgebung auf ca. 1.700 Servern kamen die Verantwortlichen zu dem Schluss, dass sie mit einem einzelnen Produkt, das Workloads über alle Plattformen hinweg plant und steuert, die Produktivität erheblich verbessern könnten. Die Konsolidierung auf eine unternehmensweite Lösung würde auch jährliche Wartungsgebühren freisetzen, die die ASIC für jeden ihrer bestehenden Scheduler zahlte.

Martin Fuchs, Referatsleiter Betriebsmethoden und -verfahren, dazu: „Wir sind als Organisation bestrebt, vorteilhafte Skaleneffekte aus der Konsolidierung unserer IT-Landschaft zu ziehen. Standardisierung und Automatisierung der IT-Infrastruktur sind ein wesentlicher Teil dieser Strategie. Die Tatsache, dass wir auf mehrere Job-Scheduler angewiesen waren, war nicht ideal. Wir sahen dies aber auch als Chance, die Vorteile eines standardisierten Ansatzes zu realisieren und gleichzeitig erhebliche Kosteneinsparungen zu erzielen.“

Die ASIC wollte einen Scheduler finden, der den Ablauf von Jobs auf mehreren Betriebssystemplattformen managt und außerdem für das Bedienpersonal die Konfiguration und Überwachung einfacher gestaltet. Weil über die Mainframes sehr hohe Volumina abgewickelt werden mussten, war es zwingend erforderlich, dass die zukünftige Lösung die Leistungsfähigkeit und Ausfallsicherheit bereits unter Beweis gestellt hatte. Um der Migration bestehender Jobdefinitionen und den Wachstumsplänen des Unternehmens Rechnung zu tragen, sollte die Scheduling-Architektur zudem skalierbar sein.   

Die UC4-Lösung
Zur Auswahl standen zunächst sechs Job-Scheduling Systeme. Nach einem ersten Vergleich der Funktionalitäten konzentrierte sich die ASIC auf zwei Lösungen, eine davon die UC4 Plattform. Nach einer genaueren Analyse mussten beide Produkte Systemtests durchlaufen. Die Produktfunktionen mussten außerdem 250 Kriterien, die die ASIC definiert hatte, standhalten. Nach einer abschließenden Kosten-/Nutzenschätzung entschied die ASIC sich schließlich für UC4. „Es ist einfacher in der Handhabung, bietet größere Flexibilität und eine optimierte Kostenstruktur und – was für uns sehr wichtig war – orientiert sich an der zukünftigen Ausrichtung der ASIC. In jedem Test hat UC4 seinen Wert für uns unter Beweis gestellt”, so Martin Fuchs. „Als einziges Produkt am Markt war es in der Lage, unserer ausführlichen Anforderungsliste vollständig gerecht zu werden. Es bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche und ist beim Job-Management hoch effektiv. Der integrierte Filetransfer, die einfache Handhabung, die flexible UC4 Script Sprache und die Kostenersparnis haben den Unterschied zum Wettbewerb ausgemacht.“ Nach der Entscheidung stand die ASIC immer noch vor der erheblichen Herausforderung, 350.000 bestehende Jobdefinitionen in vier unterschiedlichen Job Scheduling Systemen auf die UC4 Plattform zu migrieren.

Das Migrationsprojekt
„Für die ASIC handelte es sich um ein bedeutendes Projekt, für das ein Kernteam von  bis zu 30 Mitarbeitern abgestellt wurde. Der kurze Zeitrahmen für das Projekt und der völlig neue Scheduler stellten für uns eine „sportliche“ Herausforderung dar. Zum Glück hatten wir die volle Unterstützung des Managements. Schließlich zählt dieses Thema zu den Strategieprojekten der ASIC“, so Martin Fuchs weiter. „Wir nutzten auch die Trainingsangebote und die Beratungsdienste von UC4, vor allem im Bereich der Migrationsunterstützung. Alles in allem waren mehr als 200 Mitarbeiter direkt und indirekt in das Projekt involviert. Die gute Nachricht ist, dass die Migration rechtzeitig und im Rahmen des Budgets fertig wurde. Das ist auch der sehr guten Zusammenarbeit zwischen dem ASIC Projektteam und UC4 zu verdanken.“  

Innerhalb eines Jahres hatte die ASIC es geschafft, 39.000 Jobs auf verteilten Systemen, die auf 1.670 Windows-, IBM AIX- und Sun Solaris-Servern liefen, auf UC4 umzustellen. Ein Jahr später wurden die restlichen 48.000 Client/Server-Jobs umgestellt. Die phasenweise Migration der Mainframe-Jobs nach Geschäftseinheiten gewährleistete das schnelle Erreichen eines Return on Investments und vermied das Risiko eines „Big Bang“ beim Umschalten. Durch standardisierte Jobdefinitionen konnte die ASIC die Gesamtzahl der Jobs um 32% reduzieren und so die Scheduling-Umgebung in Bezug auf Konfiguration und Verwaltung einfacher gestalten.  

Vorteile für die Allianz und ASIC
Die ASIC hat mit der UC4 Plattform erfolgreich eine unternehmensweite Scheduling-Plattform aufgebaut, auf der jeden Monat mehr als 4.000.000 Jobs laufen – aufgeteilt zwischen Client/Server-Systemen und den Mainframes im Verhältnis 48 zu 52 Prozent. Der gesamte Workload wird über eine gemeinsame Benutzeroberfläche zentral administriert und überwacht. Dies erleichtert den Betreibern das Job-Management und lässt sie beim Umgang mit Problemen feinfühliger reagieren. Die Allianz plant, ihre europäischen Tochterfirmen, die zurzeit Mainframe und Client/Server Systeme betreiben, in das Münchner Rechenzentrum zu integrieren. Die ASIC wird eng mit UC4 zusammenarbeiten, um den Erfolg dieser Aktivitäten sicherzustellen.  

„Ein leistungsfähiger Scheduler ist absolute Voraussetzung für weitere Optimierungsmaßnahmen”, schließt Martin Fuchs. „Qualität, Sicherheit und Kosteneffizienz sind wichtige Komponenten einer guten IT-Infrastruktur: UC4 hat seine Versprechen in all diesen Bereichen eingehalten. Wir haben nun eine IT Infrastruktur, die es uns erlaubt, die Qualität an Dienstleistungen zu liefern, welche unsere Kunden von uns verlangen.“


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„UC4 ist einfacher in der Handhabung, bietet größere Flexibilität und eine optimierte Kostenstruktur und – was für uns sehr wichtig war – orientiert sich an der zukünftigen Ausrichtung der ASIC.“
 
Martin Fuchs, Referatsleiter Betriebsmethoden und -verfahren
ASIC, Deutschland
  

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